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Männertests

Wieso Männer und Frauen so unterschiedlich sind

Das Buch „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ sorgte vor ein paar Jahren für viele Schlagzeilen. Inzwischen müssen selbst die Wissenschaftler, die sich mit der Evolution beschäftigen, zugeben, dass viele der dort gebrachten Begründungen für die unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Männern und Frauen eine historisch durchaus begründbare Ursache haben. Wenn man sich die Zeitleiste der menschlichen Entwicklung als handelsübliches Metermaß vorstellt, dann macht die Zeit der heutigen hoch technisierten Gesellschaft gerade mal die Größe eines Stecknadelkopfes aus. In der geschichtlichen Entwicklung der menschlichen Gesellschaftsordnungen gab es eine klare Aufgabentrennung zwischen Mann und Frau. Der Mann war für die Beschaffung der Nahrungsmittel, in erster Linie für die Jagd verantwortlich. Er musste sich häufig auf weit entfernte bewegte Objekte konzentrieren. Das hat ihn so geprägt, dass er ein deutlich geringeres Sichtfeld als die weiblichen Artgenossen hat. So kommt es, dass er vor dem Kühlschrank steht und die Butter sucht, obwohl sie so offensichtlich vorne dransteht, dass sie ihn fast „in die Nase beißen“ könnte. In seinen Zeiten als Jäger musste er sich auch gut orientieren und einschätzen können, wie weit das Objekt seiner Begierde von ihm entfernt ist. Daher kommt auch das besser räumliche Sehen und Vorstellungsvermögen, was ihm auch beim Autofahren und Einparken zu Hilfe kommt. Männer sind aus Urzeiten auch besser in der Lage, weiter entfernte Bewegungen wahrzunehmen. Schließlich mussten sie einerseits die Tiere erkennen, die sie erlegen wollen und andererseits auch auf sich nähernde Gefahren durch unbezwingbare Raubtiere eher aufmerksam werden, um sich in Sicherheit bringen zu können. Auch die noch heute wesentlich stärker vorhandene Körperbehaarung der Männer stammt noch aus diesen Zeiten, auch wenn sie gerne mal einem höheren Testosteronspiegel zugeschrieben werden. Die Männer hielten sich häufiger und länger auch unter widrigen Bedingungen im Freien auf und brauchten diesen natürlichen Schutz des Körpers.

Auch das sogenannte starke Geschlecht kann von verschiedenen psychischen und physischen Krankheiten befallen werden, zu deren genauer Diagnostik unterschiedliche Tests eingesetzt werden. Mit eigens dafür entwickelten Fragebögen kann man diverse Persönlichkeitsstörungen entweder bestätigen oder ausschließen. Dabei kann es sich um die diagnostischen Erhebungen zu Schizophrenie, Ängsten, Essstörungen und ähnlichen Erkrankungen handeln. Auch verschiedene körperliche Erkrankungen können über spezielle Erfassungsbögen eingegrenzt werden. Besonders empfindlich reagieren die Männer auf Probleme bei der sexuellen Einsatzfähigkeit, die zu einem hohen Prozentsatz keine organischen, sondern psychische Ursachen haben. Viele schämen sich sogar, zum Urologen zu gehen und sich untersuchen zu lassen. Deshalb bleibt den Ärzten vielfach nur die Möglichkeit der Eingrenzung über Fragebögen. Häufig stellt sich dabei heraus, dass Stress oder der regelmäßige Gebrauch von Genussmitteln die Ursachen sind.

Männertests in der Paartherapie

Die unterschiedlichen Verhaltensweisen und Ansprüche an das Leben stehen häufig im Vordergrund, wenn Paare sich dazu entschließen, zur Rettung ihrer Beziehung einen geschulten Paartherapeuten aufzusuchen. Der Psychologe wird dann in einem ersten Schritt hinterfragen, warum die beiden Menschen mit der Partnerschaft unzufrieden sind. Vielen Männern fehlt dabei der Freiraum. Sie möchten lieber unabhängig sein und ihren eigenen Interessen nachgehen. Auch lässt das sexuelle Interesse der Herren schnell nach, wenn die Frau ihnen nicht ständig etwas Neues bietet. Häufig geraten sie dann auf Abwege und verstricken sich in Widersprüche, die zu einer echten Belastung der Beziehung werden und schon manche Scheidung nach sich gezogen haben. Ein wichtiger Aspekt bei den Männertests in der Paartherapie spielt die soziale Stellung, die der Mann innerhalb der Gesellschaft einnimmt. Historisch war er der Versorger der Familie und noch heute fühlen sich viele Männer gekränkt, wenn die Frau die Stufen der Karriereleiter schneller erklimmt als sie und dafür womöglich noch ein höheres Entgelt erzielt als sie. Bei manchen Männern kommt bei diesen Tests allerdings auch ein erschreckendes Ergebnis. Einige gehören noch immer von ihrer Einstellung her zu den Jägern und Sammlern, die jede eroberte Frau als Beute betrachten und wie im Mittelalter davon ausgehen, dass die Frau nur dazu da ist, ihre Wünsche zu erfüllen und sich ansonsten um Haushalt und Kinder zu kümmern hat. Andererseits kommen viele Therapeuten bereits nach den ersten Tests zu dem Ergebnis, dass sie ein Exemplar Mann gegenübersitzen haben, der eigentlich von jeder Beziehung die Finger lassen sollte, weil er ein eingefleischter Opportunist ist und die Beziehungen nur aus rein rationalen Überlegungen eingeht, anstatt auch mal auf seine Gefühle zu hören. Gefühle sind ohnehin so ein Ding, von dem viele Männer nichts hören wollen, obwohl sie eine der tragenden Pfeiler jeder Beziehung sind.

Männertests in der Justiz

Immer wieder machen erschreckende Nachrichten von Vergewaltigungen und Entführungen die Runde. Und wer nicht genauer auf die Noten schaut, könnte schnell den Eindruck bekommen, dass die Männer beim Ausleben ihrer Gelüste und sexuellen Wünsche deutlich rücksichtsloser zu Werke gehen, als die Frauen. Dann wird die Nase gerümpft, wenn ein solches Verhalten aufgrund einer „schlimmen Kindheit“ strafrechtlich nicht entsprechend geahndet, sondern die betroffenen Straftäter in die geschlossene Psychiatrie überstellt werden. Mit einer gezielten Psychoanalyse, zu der auch umfangreiche Fragebögen gehören, kann man herausfinden, ob es tatsächlich in der Kindheit Erlebnisse gegeben hat, die die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen so beeinflusst haben, dass die eigene Verhaltensweise als normal und angemessen betrachtet wird. Diese Tests können – wenn sie von spezialisierten Psychiatern ausgewertet werden – sehr aufschlussreiche Ergebnisse liefern. Besonders viele Emigranten haben Probleme damit, ihre Aggressionen zu kontrollieren. Viele Männer mussten in Kriegsgebieten zuschauen, wie ihre Frauen und Töchter von den Soldaten der Kriegsgegner vergewaltigt, verletzt und verschleppt worden sind. Sie haben neben der Wut auf diese Menschen auch noch ein gestörtes Verhältnis zur natürlichen Sexualität entwickelt. Hinzu kommt, dass in einigen südlichen und fernöstlichen Kulturen ein Mädchen unbefleckt in eine Ehe gehen muss und bei Vergehen regelrecht verachtet und ausgestoßen wird. So leben die Männer, die das beobachten mussten in einem Zwiespalt zwischen den Verhaltensweisen, die ihnen von der Religion her von Kind an eingebläut wurden und dem Bedürfnis, den betroffenen Frauen und Mädchen helfen zu wollen. Auch dieser Zwiespalt kann zu Verhaltensweisen führen, die in der westlichen Kultur unter Strafe stehen, in den Herkunftsgebieten jedoch als völlig normale und legitime Vergeltung dieser Missetaten der anderen Menschen an der Tagesordnung sind.

Männertests zur Unterhaltung

Wer möchte nicht gern wissen, welchen Typ Mann er gegenübersitzen hat und wie man es als Mädchen oder Frau erreicht, dass derjenige, auf den man es abgesehen hat, auch auf einen aufmerksam wird? Da lassen sich findige Psychologen auf der Suche nach neuen Einnahmequellen schon einiges einfallen. Manchmal treiben die Männertests in den diversen Jugend- und Unterhaltungszeitungen schon recht seltsame Blüten. Da soll es möglich sein, an der Art des Pizzabelages oder der Farbe der Socken erkennen zu können, um welchen Typ Mann es sich handelt und daraus Verhaltensweisen ableiten zu können, die sicher stellen, dass man das Herz desjenigen erobern kann. Das ist grober Unfug, den das Interesse der Männer wird in erster Linie durch das Aussehen der Frauen geweckt. Sie achten noch immer instinktiv auf bestimmte Merkmale, die in historischer Vorzeit ein Garant dafür waren, dass er mit ihr zusammen Nachkommen zeugen und so für die Erhaltung seiner Art sorgen konnte. Heute sind es zusätzlich noch verschiedene Duft- und Lockstoffe, die Frau gezielt einsetzen kann, um das Interesse der männlichen Artgenossen auf sich zu lenken. Bisher ging man auch davon aus, dass die astrologischen Männertests jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Über die Sternzeichen und Aszendenten werden dort verschiedene Grundcharaktere herausgearbeitet, die ähnliche Ziele und Vorlieben haben. Immer wieder wurde diese Art der Klassifizierung als Humbug abgetan, bis ein Journalist auf die Idee kam, sich mit einem Mathematiker mit der Spezialisierung auf statistische Bewertungen zusammenzusetzen und die Orientierungen der astrologischen Tests einmal unter dem Gesichtspunkt statistischer Relevanzen unter die Lupe zu nehmen. Über das Ergebnis wurde nicht wenig gestaunt, denn die Statistiken belegen tatsächlich, dass an den Männertests der Astrologie etwas dran ist. Es gibt teilweise signifikante Abweichungen bei der Berufswahl und bei der Auswahl der Partner.

Treuetests und Co.

Ja, manche Frau möchte schon gern wissen, ob ihr Adonis ihr treu ist, und legt ihm zu diesem Zweck einen der Fragebögen aus ihrer Unterhaltungszeitung vor. Dabei sollte man sich aber bewusst sein, dass kein Mann, der auf Abwege geraten ist, dort die Wahrheit sagt. Er wird sich vielmehr durch viele kleine Anzeichen verraten, derer er sich gar nicht bewusst wird. Wer seinen Mann testen will, der sollte sich eher nach Fragebögen umschauen, in denen der Partner Fragen nach seinen Beobachtungen ausfüllen muss und wo dann genau die kleinen Anzeichen ausgewertet werden. Diesen Wunsch nach Gewissheit haben sich inzwischen einige Fernsehsender auserkoren, um daraus durch hohe Einschaltquoten Gewinn zu erwirtschaften. Da werden besonders hübsche und talentierte Frauen losgeschickt, die versuchen sollen, den zu prüfenden Mann zu einem Seitensprung zu bewegen. Vorwiegend sind dies derzeit noch die amerikanischen TV Stationen, die dabei aus dem menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit Kapital schlagen. Doch erste Anzeichen für derartige Männertests gibt es auch bereits in der deutschen Fernsehwelt. Dort beschränkt man sich allerdings derzeit eher noch darauf, die Männer an den Lügendetektor anzuschließen und ihnen ein paar unbequeme Fragen zu stellen.

Männertests zum Spaß

Die Menschen sind von Haus aus ständig auf der Suche nach neuen lustigen Unterhaltungen. Es sind Männertests im Umlauf, wo zum Beispiel nach der Zahl ihrer vorhandenen Handys auf die Zahl ihrer aktuellen Freundinnen geschlossen wird. Vorläufer solcher Scherztests ist wohl die alte Volksweisheit „Wie die Nase des Mannes, so auch sein Johannes“. Viele dieser Scherztests sind aus ursprünglich für ernstere Erfassungen gedachten Fragebogen entstanden, indem man ihre Inhalte einfach ins Gegenteil verkehrte oder die Auswertungen so umwandelte, dass der Leser oder Hörer nicht anders konnte, als sich köstlich darüber zu amüsieren. Leider ist es aber immer noch so, dass die in den Zeitschriften zur bloßen Unterhaltung abgedruckten Männertests häufig viel zu ernst genommen werden, weil man einen wissenschaftlichen Hintergrund vermutet, der gar nicht gegeben ist. Häufig entstanden daraus heftige Auseinandersetzungen innerhalb der Beziehungen, die entweder im günstigsten Fall bei einem versöhnlichen Gläschen Wein oder aber im schlimmsten Fall vor dem Scheidungsrichter endeten.

Männer und ihre Einstellung zu diesen Tests

Noch immer ist es so, dass sich ein Großteil der Männer über derartige Tests einfach nur lustig macht. Sie schieben gern auch die wissenschaftlich fundierten Fragebögen zur Erfassung von psychischen Störungen in die Schublade „hirnrissiger Unfug“ ab. Es gibt leider nur wenige Exemplare Mann, die bereit ist, einzuräumen, dass auch bei ihnen eine Essstörung oder eine Phobie vorhanden sein könnte. Das kann doch nur beim vermeintlich schwachen Geschlecht der Frauen vorkommen. Auffallend ist auch, dass statistisch gesehen, nur wenige Männer dazu bereit sind, eine entsprechende Therapie zu machen, wenn bei ihnen behandlungsbedürftige Persönlichkeitsstörungen festgestellt werden. Häufig kann man sie nicht einmal dazu bringen, sich diagnostizieren zu lassen, wenn sie Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Besonders Alexithymiker sind meistens sogar noch stolz darauf, ihre Gefühle „unter Kontrolle“ zu haben und wollen nicht wahrhaben, dass sie damit ihren Kindern und Partnerinnen immer wieder seelische Schmerzen zufügen. Auch wenn man Männern häufig nachsagt, sie seien penisgesteuert, so trifft das nur in einigen Situationen zu. Männer möchten gern als vom Kopf gesteuert gelten und setzen alles daran, im Alltag möglichst wenig Gefühl zu zeigen. Deshalb wehren sie sich auch mit Händen und Füßen gegen solche Tests, bei denen die Gefahr besteht, dass im Ergebnis offensichtlich wird, dass auch sie Gefühle haben und sie diese häufig mit großer Mühe unterdrücken, um bei ihren Artgenossen nicht als Weicheier und Warmduscher dazustehen. Es ist ihr Geltungsbedürfnis und die Härte, zu der sie oft von Kind an erzogen werden, die sie zu dem machen, was sie sind: außen hart und innen weich. Und je weicher der Kern ist, desto eher laufen sie Gefahr, irgendwann von ihren unterdrückten Emotionen überrannt zu werden und mit einem Burn-out-Syndrom in der Notaufnahme einer Klinik zu landen. Ihnen wird leider schon von Kind an eingebläut, dass ein Junge nicht zu weinen hat. Bleibt nur zu hoffen, dass die Zahl der Eltern, die diese völlig verfehlte Auffassung hat, kontinuierlich geringer wird.

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